Konfirmation: Planung, Ideen und FAQ

Eine Konfirmation ist für viele Familien eine der großen Meilensteine im Jahr. Es ist der Tag, an dem der Konfirmand bzw. die Konfirmandin im Mittelpunkt steht – und als Familie möchte man eine Feier schaffen, die sowohl feierlich als auch gemütlich wirkt. Gleichzeitig ist die Konfirmation eine Feier, bei der schnell viele Entscheidungen anfallen: Wie viele Gäste? Was wird serviert? Soll es Reden geben? Wie hält man das Budget? Was wünscht sich der/die Konfirmand:in?

Die beste Konfirmation ist selten die aufwendigste. Sie funktioniert, weil sie in einem Rahmen geplant ist, der zur Persönlichkeit des/der Konfirmand:in passt – und weil der Tag Luft für Gespräche, Lachen und Erinnerungen lässt.

Konfirmation oder Jugendweihe/Jugendfeier – was ist der Unterschied?

Konfirmation ist in Deutschland in der Regel eine evangelische kirchliche Feier, die an die Taufe anknüpft und nach einer Konfirmandenzeit stattfindet.

Als nicht-kirchliche Alternative gibt es je nach Region Jugendweihe oder Jugendfeier/Jugendfeier (oft mit humanistischem Hintergrund). Inhaltlich steht hier eher der Übergang ins Jugend-/Erwachsenenalter, Werte und Gemeinschaft im Vordergrund – ohne kirchliche Handlung.

Die Feier danach kann in beiden Fällen sehr ähnlich aussehen: Familie, Essen, Reden und Geschenke.

FAQ zur Konfirmation

Wann beginnt man mit der Planung?
Konfirmationssaison ist häufig stark ausgelastet. Deshalb lohnt es sich, früh die größten Entscheidungen festzulegen: Datum, Ort und Gästeanzahl. Wenn das steht, wird alles andere deutlich einfacher.

Wen lädt man typischerweise ein?
Meist die engste Familie und enge Freunde der Familie – häufig auch Großeltern, Geschwister, Tanten/Onkel, Cousins/Cousinen und langjährige Familienfreunde. Wichtig ist ein Niveau, das zu Budget und Energie passt.

Wo kann man eine Konfirmation feiern?
Viele feiern zu Hause, in einem gemieteten Raum, im Restaurant oder im Gemeinde-/Vereinshaus. Praktische Punkte sind entscheidend: Platz, Parken, Servierlogistik und ein Rückzugsort, falls der Tag für den/die Konfirmand:in lang wird.

Wie lange dauert eine Konfirmationsfeier?
Das hängt vom Format ab, aber oft ist es ein Tagesformat: Essen, Reden, Kaffee/Kuchen. Manche enden früh, andere hängen abends noch einen lockeren Teil an – besonders wenn der/die Konfirmand:in danach noch Zeit mit Freund:innen möchte.

Was serviert man zur Konfirmation?
Am besten funktionieren Lösungen, die für viele Altersgruppen und Geschmäcker passen. Buffet oder klassisches Mittagessen ist oft unkompliziert. 2–3 Gänge wirken „gesellschaftlicher“. Ein Kuchen-/Dessertteil ist fast immer ein fixer Punkt, weil er den Übergang zum gemütlichen Teil des Tages markiert.

Braucht man Unterhaltung oder Programmpunkte?
Nicht zwingend. Konfirmationen wirken oft am besten mit wenigen, guten Elementen: kurze Begrüßung, 1–3 Reden und vielleicht ein kleines Erinnerungs-Element. Zu viel Programm kann den Tag schwer machen – besonders für den/die Konfirmand:in.

Was schreibt man in die Einladung?
Die Einladung sollte vor allem den Gästen alles leicht machen. Gib klar an: Datum, Uhrzeit (am besten Beginn und ungefähres Ende), Adresse sowie praktische Informationen wie Parkmöglichkeiten. Wenn ihr Geschenkewünsche oder eine Wunschliste habt, kann das ebenfalls kurz und schön in der Einladung stehen.

Ist eine Wunschliste üblich?
Ja, sehr üblich – und sie hilft Gästen. Viele wünschen sich Erlebnisse, Dinge fürs Zimmer oder etwas, das später nützlich ist. Wenn Schmuck gewünscht ist, kann es praktisch sein, Wünsche bei einem Händler wie A-Hjort zu bündeln, damit Gäste Stil und Preisklasse leichter treffen.

Was ist ein „typisches“ Konfirmationsgeschenk?
Es gibt keine feste Regel. Viele orientieren sich an der Beziehung: nahe Familie gibt oft mehr, Freunde/Bekannte weniger. Entscheidend ist, dass es zum/ zur Konfirmand:in passt – nicht, dass es einem Standard folgt.

Wie hält man das Budget im Griff?
Am effektivsten ist: zuerst die großen Posten fixieren (Location, Essen, Getränke). Danach kann Deko flexibel angepasst werden. Eine bewährte Methode: eine Sache bewusst priorisieren (z. B. Essen oder Foto) und den Rest schlicht halten.

Ideen, die den Tag besser machen (ohne ihn komplizierter zu machen)

1) Klare Rahmenstruktur – mit Luft im Ablauf
Plant bewusst Pausen ein. Der Tag fühlt sich besser an, wenn er nicht komplett durchgetaktet ist.

2) Wenige Reden, aber gute
Besser 1–3 Reden mit Inhalt als viele, die sich ziehen. Platzierung ist oft ideal zwischen Essen und Kaffee/Dessert.

3) Essen, das leicht zu servieren ist
Buffet, Sharing-Platten oder vorbereitbare Gerichte reduzieren Stress und halten den Ablauf flüssig.

4) Ein Erinnerungselement (und nicht mehr)
Fotohintergrund, Gästebuch mit kurzen Grüßen oder „Botschaften für die Zukunft“-Karten schaffen Wert ohne Show.

5) Sanfter Abschluss für den/die Konfirmand:in
Wenn danach Freund:innen geplant sind: baut eine natürliche Abrundung ein (oft nach Kaffee/Kuchen), damit der Familienteil rund wirkt, aber nicht endlos.